Vorab: Ich habe nichts gegen Schönheits-Operationen, wenn diese medizinisch begründet sind! Wenn dann die Kosten auch von den Krankenkassen getragen werden ist für mich alles im grünen Bereich. Was ich jedoch nicht so prickelnd finde: Wenn Frauen sich aus reiner Eitelkeit unters Messer legen und damit die Krankenkassen (und somit auch jeden Versicherten – also auch mich) für Ihr Ego blechen lassen.

Wenn eine Frau eine zu große Brust hat und dadurch andauernd Rückenschmerzen hat ist so eine OP sicher vertretbar. In gewissen Grenzen lasse ich ja auch noch mit mir reden, wenn Frauen mit einer zu kleinen Brust sich zu einer Brustvergrößerung entschließen. Manche leiden ja wirklich darunter. – Aber warum eigentlich?  Ist es der "Göttergatte" der dies verlangt, (mein Tipp: Laufpass geben!) der angeschmachtetet Lover der auf eine hohe Körbchengröße steht oder ist es vielleicht nur selber eingeredet und hat keine fundierte Begründung? Die ganzen Körperverbesserungs-Trends aus den USA (Implantate, Brandings etc.) sind wirklich schon an der Grenze des normal erträglichen.

Der Oberhammer ist aber jetzt der Trend aus den USA, sich seine Intim-Zone tunen zu lassen. Was ich darunter meine? Naja, wenn die Vagina einer 50-jährigen Frau so auf Vordermann getrimmt wird, dass sie der einer 15-jährigen gleicht, dann finde ich dass einfach krank. Das hat weiss Gott nix mit Prüderie zu tun, aber das geht doch wirklich zuweit. Diese "Designer-Vaginas" sind auch in Deutschland immer mehr im kommen – im wahrsten Sinne des Wortes…

Die Preise beginnen dabei ab 2.200 Euro – Nach oben natürlich offen. Ob G-Punkt-Intensivierung, Wiederherstellung des Jungefernhäutchens oder die Designer-Scheidenverjüngung: Alles ist im Angebot und wird auch nachgefragt. Ich übertreibe? Von wegen! Seht euch mal hier um. Der TAZ sollte man ja wohl vertrauen können. Warum sich die Frauen das antun ist für mich nicht nachvollziehbar. Niemand lebt ewig – ob mit oder ohne Falten!

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